... mein Kind oder ich getauft werden möchte

Herzlichen Glückwunsch zur Elternzeit! Dieses besondere Gefühl, das Heranwachsen eines Kindes zu erleben, berührt uns alle. Die Wärme, der Atem, die Stimme – all das erinnert daran, dass niemand den Weg alleine geht. Die Taufe in der Kirche stärkt das Kind auf diesem Weg: Sie zeigt, dass Sie nicht allein auf dem Weg sind, sondern gemeinsam begleiten: Eltern, Familie und die Kirchengemeinde. Der Segen Gottes bildet die Grundlage dafür.
Wenn Sie die Taufe Ihres Kindes planen, melden Sie sich gern im Büro Ihrer Kirchengemeinde. Und wenn Sie noch nicht wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören, helfen Ihnen die Büros oder der Seelsorger/die Seelsorgerin weiter. Gemeinsam legen Sie den Tauftermin fest. Üblicherweise gibt es Taufsonntage im oder nach dem Gottesdienst. 
Wer als Erwachsener getauft werden möchte, spricht einfach mit einem Seelsorger/ einer Seelsorgerin; gemeinsam planen Sie den Vorbereitungsweg.
Die Taufe drückt den Glauben an das geschenkte Leben aus: Ihr Kind erfährt Geborgenheit durch die Nähe der Eltern und Bezugspersonen. Sie stärkt das Kind auf dem Lebensweg und legt ein verlässliches Fundament. In allem bleibt Gott geheimnisvoll anwesend.
Die Taufformel „Ich taufe Dich … auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ steht für Gottes Begleitung, Nähe und Liebe – sie lädt ein, als Christin oder Christ zu leben. Der Heilige Geist öffnet die Gemeinschaft der Gläubigen, die Kirche, ihre Riten, Werte und Lebensdeutung aus dem Evangelium.