...ich mich mich firmen lassen möchte?

Die Firmung wird in der Regel Jugendlichen in der 8. Klasse gespendet.

In dieser Zeit befinden sich die Jugendlichen in einer großen Umbruchsphase. Aus dem kleinen Kind ist innerhalb weniger Jahre eine junge Frau oder ein junger Mann geworden. Nicht nur äußerlich hat sich vieles verändert. Innerlich spürt der junge Mensch deutlich, dass eine andere Lebensphase begonnen hat. Zwischen Kind und Erwachsener pendelt oft die Gefühlslage und frühere Blickwinkel werden überdacht.

Das Sakrament der Firmung möchte die jungen Menschen bestärken, den eigenen Weg zu gehen. Im Ritual wird ihnen zugesprochen: Du bist unschätzbar wertvoll. Gott möchte Dir Kraft geben, zur dir selbst zu finden. Gott steht zu den Menschen und schenkt uns Ansehen. Das hilft uns und ganz besonders den Jugendlichen gute Entscheidungen zu treffen.

Die Kirche bittet in der Firmung um den Beistand des Heiligen Geistes. Angeregt durch diese Kraft, sollen die Jugendlichen den Geist in sich entdecken und daraus leben. Sie sollen Kraft finden, manches infrage zu stellen und Kritik zu üben, wo Unrecht geschieht.

In Schwäbisch Hall findet die Firmvorbereitung in der 8. Klasse statt. In der Regel werden alle Jugendlichen dieses Jahrgangs angeschrieben. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden im Glauben dürfen die Jugendlichen nach den eigenen Interessen aus einem großen Pool von Angeboten zur Firmvorbereitung wählen. Je nach eigenen Interessen kann der Glaube unter anderem auf einem Klosterwochenende, bei der Beichte oder der Mitarbeit in der Gemeinde erfahrbar werden. Am Ende entscheiden sich die Jugendlichen bewusst dafür, ob sie gefirmt werden möchten. Die Firmtermine sind in Schwäbisch Hall in der Regel nach den Sommerferien.

Ansprechpartner für die Firmvorbereitung sind Vanessa Hinrichs und Ulrich Müller-Elsasser.