Gott suchen - Klosterwochenende für Männer

Von Freitag, 10. März bis Sonntag 12. März findet in der Benediktiner Abtei Münsterschwarzach ein Wochenede für Männer statt. Gott suchen - das Geheimnis erfahren. Diese beiden Schlagworte stehen im Mittelpunkt des Klosterwochenendes für Männer. Gemeinsam wollen wir uns auf die Spur des Heiligen Benedikts begeben, der sich zeitlebens als Gottsucher verstand. Diese Haltung schlägt sich auch in seiner Regel nieder, die das klösterliche Leben ordnen soll.
Das klösterliche Leben wird gern mit den beiden Begriffen „beten und arbeiten“ auf den Punkt gebracht. Das bedeutet, dass die Arbeit ein Gebet sein kann und das Gebet sich selbst in ein konkretes Handeln fortsetzt. Der Heilige Benedikt formuliert dies so in seiner Regel: „Damit in allem Gott verherrlicht werde.“ Gottes– und Menschendienst gehören untrennbar zusammen. Diese Haltung ist aber nicht nur auf ein Kloster beschränkt, sondern auch ein Impuls für alle Christinnen und Christen.
Beim Wochenende für Männer wird es um die eigene Gottessuche gehen, wir tauchen ein in die klösterliche Welt, haben ein Gespräch mit einem Mönch und es besteht die Möglichkeit an den Gottesdiensten der Mönche teilzunehmen. Auch lädt die Umgebung lädt zum Spazierengehen ein.
Die Abfahrt findet freitags um 16 Uhr in Schwäbisch Hall statt. Es steht der Bus der Gesamtkirchengemeinde zur Verfügung. Die Rückfahrt ist sonntags nach dem Mittagessen.
In Münsterschwarzach ist folgendes Programm vorgesehen:

  • Gottsucher in der Bibel und was sie uns heute sagen können.
  • Die eigene Suche in Blick nehmen.
  • Möglichkeit zur Teilnahme an den Gebetszeiten der Mönche.
  • Gespräch mit einem Mönch.
  • Kennenlernen der Klosteranlage
  • Austausch in der Gruppe

Die Kosten für Übernachtung im EZ/Dusche, Vollverpflegung und Fahrt betragen 170 €. Begleiter bei den Tagen ist Pastoralreferent Wolfram Rösch. Bei ihm gibt es auch weitere Informationen:
Tel. 0791 / 9540413 und: wolfram.roesch@drs.de
Die Anmeldung ist bis 18. Februar möglich.
Der Flyer zum Herunterladen.

Die markanten vier Türme der Abtei-Kirche sind schon aus weiter Ferne zu sehen und stellen damit das Markenzeichen der Benediktinerabtei Münsterschwarzach dar.
Zwar wurde die Kirche erst in den Jahren 1935-1938 erbaut, so kann doch der Ort auf eine ältere Klostertradition zurückblicken. Seit 816 gab es hier ein Benediktinerkloster. Die Säkularisation 1803 hob die Gemeinschaft auf und die Gebäude wurden zu anderen Zwecken verwendet. Die von Baltasar Neumann erbaute barocke Klosterkirche wurde Opfer eines Blitzschlages und verfiel. Heute sind nur noch wenige Reste der ehemaligen Klosteranlage erhalten.
1913 erwarben Missionsbenediktiner aus St. Ottilien das Gelände und besiedelten es. Schon 1914 wurde die neue Gemeinschaft zu einer Abtei erhoben. Die Nationalsozialisten hoben 1941 die Abtei erneut auf. Die Mönche wurden vertrieben. 1945 konnten sie wieder zurückkehren.
Besonders bekannte Mönche der Abtei sind Anselm Grün, der Künstler Meinrad Dufner, der verstorbene Willigis Jäger. In vielen Bereichen arbeiten die Mönche, sei es im eigenen Gymnasium, in der Goldschmiede, im eigene Verlag, in der Gästebetreuung, in den Kunstwerkstätten oder in der Missionsarbeit. Das Kloster besitzt eine eigene Sternwarte und eine Feuerwehr.
Die Abtei ist offen für alle Menschen, ganz gleich welcher Religion oder Konfession.