Königinnen und Könige gesucht

Für die Sternsingeraktion 2019 sucht die Gesamtkirchengemeinde noch Königinnen und Könige, die als Sternsingerinnen und Sternsinger die frohe Botschaft vom neugeborenen König in die einzelnen Häuser bringen. Für die Mädchen und Jungen ist es jedes Jahr eine tolle Aktion. NIcht nur, dass man immer sehr viel Süßigkeiten erhält, sondern dass sie sich für Gleichaltrige in der Welt einsetzen und dadurch ein deutliches Zeihen der Solidarität setzen.
Hier sind die Verantwortlichen und die Termine der einzelnen Kirchengemeinden zu finden:
St. Markus
St. Maria Hessental

Kirchengemeinde St. Johannes Baptist
Das erste Treffen findet am Samstag, 15. Dezember von 15-17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Kirchstraße 46, 74544 Michelbach an der Bilz statt. Die Aussendungsgottesdienste sind am Mittwoch, 26. Dezember um 10.30 Uhr in St. Johannes Steinbach und am Dienstag, 1. Januar um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Michelbach. Die Hausbesuche finden in allen Orten am 4. und 5. Januar statt. Zum Nachtreffen lädt die Kirchengemeinde alle Sternsingerinnen und Sternsinger am Samstag, 12. Januar von 14.30 - 17 Uhr in das evangelische Gemeindehaus Michelbach ein.
Kontakt: sternsinger-steinmiba@t-online.de

Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit

Kinder mit Behinderung stehen im Mittelpunkt der Aktion Dreikönigssingen 2019. Den Sternsingern und den vielen Menschen, denen sie begegnen, soll bewusst werden: Menschen sind nicht behindert, sie werden in vielfacher Weise behindert. Es sind nicht in erster Linie die vielfältigen Barrieren im Alltag, die Menschen mit Behinderung davon abhalten, selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Vielmehr sind es die Vorurteile in unseren Köpfen, die verhindern, dass Barrierefreiheit selbstverständlich wird.
Wer selbst mit einer Behinderung lebt, wer in der Familie, im Freundeskreis oder durch die Arbeit mit Menschen mit Behinderung in Kontakt kommt, der erlebt oftmals Begegnungen, die die eigenen Maßstäbe für ein vermeintlich „gelungenes“ Leben verschieben. Dazu gehört die Erfahrung, dass es möglich ist, in großer Verschiedenheit sinnvoll zu leben und einander zu respektieren. Zugleich werden Ängste vor dem Unbekannten und zunächst Befremdlichen abgebaut.
Viele Trends wünschen sich den sogenannten „perfekten Menschen“ und eine Gesellschaft ohne Leid. Der Perfektionsgedanke missachtet die Würde der Menschen, die dieser Vorstellung nicht entsprechen – ob dies behinderte Menschen sind oder alte, sozial benachteiligte, gesellschaftlich nicht „voll funktionsfähige“.
Dagegen ist aus christlicher Perspektive deutlich Einspruch zu erheben. Menschen mit Behinderung sehen ihr Anderssein lediglich als Verschiedenheit des Menschseins. Sie entdecken ihre vorhandenen Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen als Chancen, ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Zu Recht setzen sie sich dafür ein, dass dieses Selbstverständnis respektiert wird.
In armen Ländern werden die wenigsten Kinder mit Behinderung medizinisch, sozial und psychologisch angemessen begleitet, gefördert und als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft angesehen. Mit Bildungsangeboten und Aufklärungskampagnen, Therapien und medizinisch-technischen Hilfsmitteln, Hausbesuchen und sozial-psychologischer Begleitung setzen sich die Partner des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger‘ weltweit dafür ein, dass Kinder mit geistiger oder körperlicher Behinderung geschützt, gestärkt, gefördert und ohne Einschränkungen in die Gesellschaft integriert werden. In den vergangenen zehn Jahren unterstützten die Sternsinger mehr als 750 Projekte für Kinder mit Behinderung.
Daraus sind folgende Ziele und Forderungen des Kindermissionswerks für die diesjährige Sternsingeraktion entstanden:

  • Den Blick auf Kinder mit Behinderung ändern: Sie sind keine Last, keine Schande, sondern Menschen mit Rechten, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten – wie alle anderen Kinder auch.
  • Den Perspektivwechsel in Gesellschaft und Politik stärken und Hemmnisse beseitigen, die Kinder mit Behinderung an der vollen gesellschaftlichen Teilhabe hindern.
  • Notwendige Voraussetzungen für Inklusion schaffen, indem Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Freizeitaktivitäten so gestaltet werden, dass Kinder mit Behinderung uneingeschränkten Zugang erhalten.
  • Familien stärken und unterstützen, damit sie ihre Kinder annehmen und fördern, ohne wegen erhöhter Gesundheits- und Betreuungsausgaben weiter zu verarmen.

Pressetext Sternsinger (gekürzt), weiter Informationen unter www.sternsinger.de