Rückblicke & Erinnerungen

Auf dieser Seite finden Sie Rückblicke.

Nicht in Vollständigkeit, denn die Kirchenmusik bietet viele musikalische Highlights unterschiedlicher Art. Aber gelegentlich berichten wir etwas ausführlicher.

Schauen Sie daher gerne immer wieder vorbei!

"Peace, Joy, Love, Amen"

Am Ende der Stellprobe am 12. Juli 2026, vor dem Gottesdienst in St. Maria Königin des Friedens anlässlich des Patroziniums, meinte ein Sänger begeistert: “Das Werk hat angefangen, in uns zu schwingen.”

Während der Eucharistiefeier wurden Teile der Messe mit Stücken aus Lorenz Maierhofers Ethno-Mass in ganz neue Klänge getaucht. Diese rhythmischen Klang-Bilder, mit zunächst vielleicht ungewohnten Texten aus verschiedenen ethnischen Traditionen der Welt, wurden harmonisch in +den Gottesdienst eingebunden. So hat der Chor die Herzen und Seelen der Gottesdienst-Besucher*innen mit neuen, inspirierenden, schönen Momenten erfüllt. Der Chor wurde dirigiert von Asuka Santurri, Herr Richard Beißer mit dem Alt-Saxophon hat es bereichert und Domenico Santurri hat die Messe am Klavier begleitet.

Die ersten Worte, klangvoll aus dem Introitus der Messe gesprochen, lauten:
“Peace, Joy, Love, Amen”

“Peace - Frieden” von Gott.
“Joy - Freude” aus der Berührung mit Jesus
“Love - Liebe” als Weg zu sich selbst und zu den Nächsten.
“Amen” so sei es.

Diese Worte werden in den Messgesängen weiterentwickelt und klingen noch lange nach. Sie mögen zur inneren Zufriedenheit und friedvollem Handeln führen.

Am 26. Juli wird der Chor beim Verabschiedungs-Gottesdienst von Pastoralreferentin Sandra Biebl um 10.30 Uhr in St. Markus die Ethno-Mass (Teile davon) noch einmal aufführen.
Wir laden Sie herzlich ein, diese neuen Schwingungen gemeinsam mit uns zu erleben.

Benefizkonzert "Filmmelodien" in St. Maria berührte Herz und Seele

Ein außergewöhnlich bewegender musikalischer Abend erfüllte am 8. Februar die Katholische Kirche St. Maria in Schwäbisch Hall-Hessental. Unter dem Motto “Filmmelodien” hatten Asuka und Domenico Santurri zugunsten vom Stationären Hospiz ein Programm zusammengestellt, das seinesgleichen sucht. Mitgewirkt haben dabei der Chor der Gesamtkirchengemeinde, der evangelische Kirchenchor Gailenkirchen-Gottwollshausen, mehrere Solisten, Felicitas Wacker (Gesang), Sigrid Schneider (Gesang), Jake Voth (Gesang), Richard Beisser (Saxophone), Markus Brand (E-Gitarre), Focus Kindermann (E-Bass), Leo Elsasser (Drums) sowie eine fein abgestimmte Streichergruppe bestehend aus Hanns-Martin Zimmermann und Gerald Roppelt (beide Violine), Annette Laucher (Viola), Arian Teuffel (Violoncello) und Matthias Rothmund (Kontrabass). Begleitet wurden die Chöre von Domenico Santurri am Klavier, der auch die Chorsätze komplett selbst arrangiert hatte. Asuka Santurri hielt als Dirigentin die musikalischen Fäden des Abends souverän zusammen.

Dass es ein besonderer Abend werden würde, hatte das Publikum offenbar geahnt. Nach der Begrüßung durch die “Hausherrin” Pastoralreferentin Vanessa Markwart begann ein regelrechtes Feuerwerk auf die Gefühlswelt der Zuhörer, wobei Brunhilde Scheurer, als Moderatorin dem Publikum “die Türklinke für seine Gefühlswelt in die Hand drückte” und einfühlsam durch das Programm führte.

Chorstücke, Instrumentaltitel und Soli wechselten sich ab. Der evangelische Kirchenchor Gailenkirchen-Gottwollshausen glänzte u.a. mit einer eindrucksvollen Interpretation von “Memory” aus dem Musical “Cats” und der katholische Kirchenchor begesterte unter anderem mit dem schwungvollen “I Will Follow Him” sowie dem gefühlvollem “My Heart Will Go On”. Aus den Reihen der Chöre zeigte Sigrid Schneider mit dem überzeugend vorgetragenen Titel “Starke Frau” ihr Können und später mit “Gabriella´s Song”, den sie mit großer Ausdruckskraft und emotionaler Tiefe sang. Für besondere Gänsehautmomente sorgten auch Richard Beißer, der mit seinem Sopransaxophon “Gabriel´s Oboe” von Ennio Morricone darbot, und die Streichergruppe mit “Moonriver” aus “Frühstück bei Tiffany”. Jake Voth zog das Publikum gleich mehrfach in seinen Bann: Mit kraftvoller Stimme und großer Sensibilität sang er “She” und “Can You Feel the Love Tonight”. Als Solist überzeugte er auch bei “Circle of Life”, das er gemeinsam mit dem Kirchenchor der Gesamtkirchengemeinde darbot. Besonders bezaubernd war sein Duett mit der erst elfjährigen Felicitas Wacker, die zusammen mit ihm ein Solo aus “Die Schöne und das Biest” sang. Felicitas Wacker begeisterte darüber hinaus mit “Somewhere Over the Rainbow” und beeindruckte mit ihrer schönen Stimme.

Kurz vor dem Ende des Konzerts dankte Birgit Messner, Vorsitzende des Fördervereins Hospiz, allen Mitwirkenden sowie dem Publikum für die große Unterstützung.

Der Titel “Circle of Life” wurde als Zugabe noch einmal gesungen und erhielt gerade im Hinblick auf den Spendenzweck des Abends eine besondere Bedeutung.

Für die stimmungsvolle Beleuchtung sorgte Jonas Miermeister mit seinem Technik-Team, das mit viel Fingerspitzengefühl zur besonderen Atmosphäre dieses Abends beitrug.

Geistliche Abendmusik zum Kulturjubiläum SHA

„Mein Highlight zum Abschluss des Wochenendes“

So bezeichnete eine Besucherin des Kulturjubiläums Schwäbisch Hall die geistliche Abendmusik in St. Joseph am Sonntagabend. Die Andacht stand unter dem Motto ‚Erlöst‘. Inhaltliche Impulse kamen aus der Bibel, aus dem Stück ‚Jedermann‘ der Freilichtspiele (Franz Burkhard, Antonia Eisenmenger), aus dem Haller Puppenfaust (Gerhards Marionetten-Theater) und von dem Liturgen Pfarrer Okereke. Gemeindereferent Ulrich Müller-Elsasser, der für die Idee und die vorbereitende Gestaltung zuständig war, plante den gelungenen inhaltlichen Spannungsbogen. Musikalisch gestaltet wurde der besondere Gottesdienst von den Sänger*innen der Chöre Verba Sonanda und Vivifica Nos, dem Solisten Jake Voth, der Band Major7 (M. Brand, V. Kindermann, U. Müller-Elsasser, D. Santurri) und dem Streicherensemble (H.M. Zimmermann, G. Roppelt, A. Teuffel, M. Rothmund, M. Penselin). Domenico Santurri brachte durch seine Leitung die Mitwirkenden zusammen und arrangierte den beeindruckenden musikalischen Rahmen. Die Gemeinde war dabei nicht nur Zuschauerin, sondern durch das Mitsingen und Mitbeten Teil des Ganzen.

Eine weitere Besucherin drückte rückblickend ihr Erlebnis mit folgenden Worten aus:

„Es war einfach ein ganz wunderbarer Abend. Die Impulse und liturgischen Beiträge waren so treffend und haben dem Abend eine bewegende Tiefe gegeben. Die Verantwortlichen und Mitwirkenden haben wirklich ein musikalisches Feuerwerk gezaubert und ich bin mir sicher, dass selbst die Besucher*innen, die vielleicht nicht die häufigsten Kirchgänger sind, davon tief berührt waren.“

Allen, die zu dieser Andacht beigetragen haben, herzlichen Dank!