Leitender Kirchenmusiker Andreas Konrad

*1976 in Konstanz, studierte Schul- und Kirchenmusik in Freiburg und Detmold und ist seit März 2022 Leitender Kirchenmusiker in der Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Hall sowie Dekanatskirchenmusiker im Dekanat Schwäbisch Hall. Ausführliche Informationen sind auf seiner Homepage nachzulesen: www.andreas-konrad.info
Kontakt: Tel. 0791 / 93751239
e-mail: andreas.konrad(at)drs.de

Domenico Santurri, Kirchenmusiker

Kontakt: Tel. 0176/36830500
e-mail: domenico.santurri(at)web.de

Chor- und Bandproben

Gesamtkirchengemeinde
Chor der Gesamtkirchengemeinde
Für die Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Hall wird ein gemeinsamer Chor aller Pfarreien aufgebaut. Die Proben finden immer donnerstags 19.30-21.00 Uhr im Pfarrsaal der Pfarrkirche Christus König statt. Interessenten aller Stimmlagen können sich ab sofort bei Andreas Konrad melden oder einfach zum „Schnuppern“ kommen.

St. Maria
Verba Sonanda
Donnerstags von 17.30 bis 18.15 Uhr und von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr im Gemeindehaus St. Maria, neue wie auch bekannte Lieder, die regelmäßig im Gottesdienst mit und für die Gemeinde vorgetragen werden. Leitung: Domenico Santurri. Weitere Informationen gibt es bei Nadine Stellmach, Tel. 07907/943588
Kirchenband
Probe meistens samstags um 17 Uhr vor einem Familiengottesdienst. Kontakt, wer mit einem Instrument unterstützen möchte: Alexander Koßatz, Tel. 0791/48894 oder a.kossatz@kabelbw.de

St. Markus
St. Peter und Paul Chor, Donnerstags ab 19.30 Uhr (nicht in den Ferien), Gemeindesaal St. Peter und Paul in Westheim, Leitung: Jutta Tomerl, Tel. 0791/48265
Vivifica nos, Sonntags, 19.30 bis 21 Uhr, Gemeindesaal Christus König, Leitung: Domenico Santurri, Tel. 0176/36830500
Band „Liberi“, Proben im Werkraum Gemeindehaus St. Markus. Leitung: Domenico Santurri, Tel. 0176/36830500

St. Johannes
Die Musikgruppe „Bachsteine“ übt außerhalb der Ferien- und Urlaubszeit nach Absprache für die musikalische Gestaltung der Gottesdienste am 17. und 24. Juli, 18. September und 2. Oktober
Infos und Leitung: Domenico Santurri, Tel. 0176/36830500

Kantoren
Während der Corona-Pandemie haben sich Sängerinnen und Sänger gefunden, die als Kantoren oder kleine Schola den zeitweise untersagten Gemeindegesang übernommen haben. Dieser liturgische Dienst soll keine „Corona-Erscheinung“ bleiben, denn eigentlich gehört der Kantorendienst – wie auch der Lektoren- oder Kommunionhelferdienst – ganz offiziell zur Liturgie. Geplant ist, dass sich die Kantorinnen und Kantoren für das bevorstehende Wochenende gemeinsam zu einer Probe treffen und die anfallenden Gesänge erarbeiten. Für größere bzw. besondere Anlässe schließen sich die Kantoren zu einer Schola zusammen. Interessenten melden sich bitte bei Andreas Konrad.

Ansprechende Musik und nachdenkliche Texte: „Neue geistliche Lieder“ stehen im Mittelpunkt der Abendmusik in St. Joseph in Hall.

Unter dem Motto „Tief in uns wohnt ein Sehnen“ hat die katholische Gesamtkirchengemeinde vor Kurzem zu einer Geistlichen Abendmusik in die Kirche Sankt Joseph eingeladen. Im Mittelpunkt standen „Neue geistliche Lieder“, die eindrucksvoll von einer vierköpfigen Band unter der Leitung von Domenico Santurri vorgetragen wurden.
Harmonisches Miteinander
Als Solosängerinnen begeisterten Asuka Santurri und Barbara Brinkmann-Pastille mit einer ausdrucksstarken wie auch feinfühligen Stimmführung. Karin Schleifer, Ursula Jobst, Jens Podolsky und Siegfried Mickler haben die Solistinnen gesanglich unterstützt. Die Instrumentalisten Markus Brand (E-Gitarre), Volker Kindermann (E-Bass), Domenico Santurri (E-Piano) und Ulrich Müller-Elsasser (Schlagzeug) haben die Sängerinnen und Sänger begleitet. Deren Zusammenspiel überzeugte durch Perfektion und ein harmonisches Miteinander.
Lichtmischer Jonas Miermeister tauchte den Chor der neugotischen Kirche in ein faszinierendes Farbenmeer. Dabei herrschte jeweils unterschiedliche Farben vor. Die Farbe Blau etwa stand für Himmel und Ozean und strahlte Ruhe aus. Rot symbolisierte Leben.
Den theologischen Teil des Abends hat Vikar Roman Fröhlich gestaltet. In seiner Ansprache nahm er Bezug auf den ersten Mord, der in der Bibel überliefert wird: den Mord Kains an seinem bruder Abel. Dieser Mord sei aus einer unerfüllten Sehnsucht nach Anerkennung heraus geschehen, analysierte der Prediger. Als Folge musste Kain „im Land der Ruhelosigkeit“ herumwirren. Dieses Land sei auch vielen Menschen heute allzu bekannt, meinte Vikar Fröhlich. Bei Christus jedoch könne man Frieden finden und zur Ruhe kommen.
In den Fürbitten ging Vikar Fröhlich auch auf die aktuelle Missbrauchsdebatte ein und erwähnte explizit alle Menschen, die psychische und sexuelle Gewalt durch kirchliche Amtsträger und Mitarbeiter erfahren haben.
Mit einer gelungenen Kombination von ansprechender Musik und nachdenklichen Texten erreichten die Akteure der Abendmusik offenbar die Herzen der Besucherinnen und Besucher. Diese brachten ihre Begeisterung und ihren Dank mit einem lang anhaltenden Applaus zum Ausdruck.
Andreas Balko