Moment mal zum Fest der Heiligen Drei Könige

Wenn im Dezember im Fernsehen jedes Jahr aufs Neue die Helden des vergangenen Jahres gesucht werden, dann fallen uns oft tolle Menschen ein: Olympiasieger, Politiker oder Nobelpreisträger. Helden des Alltags kann man aber auch ganz am Anfang des Jahres sehen. Eigentlich müsste ihre Kleidung schon anzeigen, dass hier besondere Menschen unterwegs sind: mit Gewändern, Kronen und dem Stern sieht man sie mancherorts. Bei Wind und Wetter gehen Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland von Haus zu Haus und bringen den Segen. Sie sammeln Geld für Kinder in ärmeren Ländern und besuchen dabei auch Menschen, an deren Türen es nur noch selten klingelt. Sie sind damit ein Vorbild für das, was Kirche eigentlich sein will. Sie gehen hinaus auf die Straßen und bringen Hoffnung - den Kindern in Indien und uns mit dem Segen an den Türen. Sie fallen auf und nicht in jedem Haus werden sie willkommen geheißen. Sie verschenken ihre Zeit und tun es mit Freude. Gehen wir noch auf die Straße für die Dinge, die wichtig sind und die uns als Christen angehen? Klopfen wir noch an fremde Türen um Segen zu sein? 

Wir müssen nicht bis Dezember warten, bis wir wissen, welche Menschen etwas Besonderes in diesem Jahr tun werden. Sie ziehen gerade durch unsere Straßen.