70 Jahre Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK)

Gemeinsamer Gottesdienst am 9. März um 18 Uhr in der Michaelskirche. Gelebte Ökumene.

Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen vor 70 Jahren ist ein guter Anlass, sich zu erinnern.
Dass die Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges kein gemeinsames Zeugnis gelebt hatten, war eine schmerzliche Erfahrung. Im Vorfeld der Konstituierung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Amsterdam 1948 wollten die christlichen Kirchen Deutschlands mit einer Stimme sprechen. Am 10. März 1948 wurde darum die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland gegründet. Gründungsmitglieder der ACK waren die Evangelischen Kirchen in Deutschland und fünf Freikirchen, unter anderem die Methodisten, Baptisten, Mennoniten und Altkatholiken.
Damals uns heute geht es um die Fragen:

  • Was verbindet uns als Kirchen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Geschichten.
  • Wo und wie können wir als Christen in der Welt Zeugnis für die Liebe Gottes sein?
  • Wie hat man damals zusammengefunden und wie sieht die Zusammenarbeit heute aus?

In diesem Gottesdienst wollen wir uns an dieses historische Ereignis erinnern und sehen, wo wir heute stehen. Wir wollen gemeinsam Gott loben, singen, beten und auf ihn hören.
Bischof i.R. Walter Klaiber war von 2001-2007 Vorsitzender der ACK Deutschland. Er wird in diesem Gottesdienst die Predigt halten und seine Erfahrungen einbringen.
Die Liturgie gestalten die Mitgliedskirchen der Schwäbisch Haller ACK: Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Evangelisch-methodistische Kirche, Evangelische Kirche, Katholische Kirche.